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Pilger & Wallfahrer  

Kunstmuseum Dettelbach .
Pilger & Wallfahrer



An einem Bildstock in den Weinbergen der Stadt Dettelbach am Main nahm 1505 die bedeutendste marianische Wallfahrt der Diözese Würzburg ihren Anfang. Seither ziehen die Menschen zum Gnadenbild der Muttergottes von Dettelbach.

Der Geschichte und dem Charakter des Orts verpflichtet, richtete das Kunstreferat der Diözese Würzburg 2008 unter dem Titel "Museum Dettelbach - Pilger und Wallfahrer" ein Museum in der Trägerschaft der Stadt Dettelbach ein. Integriert in das Kultur- und Kommunikationszentrum Dettelbach liegt es zwischen dem alten Rathaus und der Stadtpfarrkirche.



Baumannsches Haus
Baumannsches Haus

Mit dem Baumannschen Haus von 1487 steht für das Museum eines der ältesten Bauwerke der Stadt zur Verfügung. Der angegliederte doppelgeschossige Neubau lässt einen Spannungsbogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart entstehen, den auch die auf 335 Quadratmeter präsentierten Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Gegenwart aufgreifen.

Die Überzeugung von besonders ausgezeichneten heiligen Orten und des verdienstvollen und beschwerlichen Weges dorthin, um Heil für Seele und Leib zu erfahren, ist eine allgemein menschliche Grundhaltung. Nach christlicher Tradition ist der Pilger seit dem Mittelalter Sinnbild der ruhe- und heimatlosen menschlichen Existenz in der Nachfolge Christi auf dem Weg hin zur himmlischen Heimat. Voraussetzung für den Aufbruch des Pilgers ist die radikale Lösung von der geregelten Existenz. Auf seiner Pilgerreise lebt der Pilger außerhalb der Sicherheit, die Familie und Gemeinschaft ihm gewähren.

Auch der Wallfahrer findet Sinn und Hoffnung im zurückgelegten Weg hin zu einem durch Gottes Willen ausgezeichneten Ort. Doch heißt Wallfahrt in Franken unterwegs sein in der Gemeinschaft, in geordneter Prozession und alljährlich an festen Terminen. Die oft in existenzieller Gefahr für die Gemeinschaft gelobte Wallfahrt begründet eine Bindung an den Wallfahrtsort, die durch den gemeinsamen Wallgang zur Gnadenstätte erneuert wird. Votive und Votivbilder an den Wallfahrtsorten sind dabei Zeichen für Zuflucht und Hilfe.





Im Mittelpunkt des Museums steht die Dettelbacher Wallfahrt und ihr Gnadenbild vom Typus des Vesperbilds. Das Bild Mariens, die ihren toten Sohn auf dem Schoß hält, ist ein überzeitliches Bild menschlichen Leidens und Mit-Leidens, dem seit dem Mittelalter von Künstlern aller Epochen der jeweils zeitgenössische Ausdruck verliehen wurde.


 






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